FUSSREFLEXZONENTHERAPIE

 

Die Fussreflexzonentherapie  basiert auf  der Annahme, dass jedes Organ und Körperteil im Bereich des Fußes einen definierten Platz einnimmt und mit diesem in einer Wechselbeziehung steht. Sie ist nicht als eigenständige medizinische Therapie anzusehen, sondern soll als komplementäres System unterstützend auf bestehende  Erkrankungen einwirken helfen.  

Durch den Druck und die Anregung von im Fuß befindlichen Propriozeptoren können viele Symptome günstig beeinflusst werden. Hierzu zählen auch Schmerzen, die von Gelenken oder auch vom Rücken verursacht werden. Sie kann ebenfalls auf den Wachheitszustand. (1, 2) einwirken. Als komplementäre Therapie bei Diabetes mellitus eingesetzt, (3), vermag die Fussreflexzonentherapie die Schmerzwahrnehmung zu beeinflussen,  die Nervenleitgeschwindikeiten, Wärme- und Vibrationsempfinden  zu verbessern. Bei Patienten mit gesteigerter Angst bewirkt sie eine Angststärkenreduktion  und wirkt somit beruhigend.  (4, 5)  Des Weiteren gibt Hinweise, dass sich die Fussreflexzonentherapie günstig auf Bluthochdruck,  Depression (6, 7) und Stress (8) auswirkt. Dennoch ist ein letzter Beweis nicht erbracht und es stehen den positiven Ergebnissen auch kritische Stimmen gegenüber (9, 10). Die Hinweise und Therapieerfolge im Einzelnen rechtfertigen dennoch  den Einsatz der Fussreflexzonentherapie um günstig auf den Menschen und deren Beschwerden einzuwirken.